Funktionale Musik und ihre Wirkung

Wer die Website des Music Supervisors Heiko Maus besucht, dem tut sich eine Welt auf.

Sound zu Blumen, zum Essen, zum Shopping …

„Musik löst blitzschnell Affekte aus“, weiss Heiko Maus, „sie vermittelt Emotionen, unterstützt die narrative Ebene und weckt beim Hörer Erwartungen.“ Er berichtet über Gänsehaut, Bauchkribbeln und Angstschweiss – verursacht durch Musik. Und trotzdem: „Leider berücksichtigen viele Werbestrategen und Filmemacher die enorme Kraft der Musik zu wenig.“ Sein Fach: Music Consulting.

Wie weit der Aktionsfächer des Beraters ist, geht aus der Website rasch hervor. Da gibt es das Engagement des Komponisten und Produzenten Maus im Rahmen der Werbeagentur Maus Müller, die sich auf Werbemusik spezialisiert hat, was Soundlogos, Jingles, Werbesongs, Werbesongs und Rundfunkspots impliziert. Da steckt schon ein grosses Mass an Kompetenz und Erfahrung drin. Und wer genauer hinsieht, erkennt, dass die Begriffe nicht blind durcheinander gewirbelt werden, sondern klaren Definitionen folgen.

Heiko Maus tanzt nicht auf der Oberfläche. Er steckt auch bei der Musikwirkungsforschung mitten drin. Dieses Fach, das Grundlagenforschung mit angewandter verknüpft, erweist sich als weites Betätigungsfeld, auf dem sich Wissenschaftler von mehreren Richtungen her zusammenfinden. Seine Motivation: „Als Musikberater interessiert mich hauptsächlich die Forschung über funktionale Musik. Wie wirken Filmmusiken, Werbesongs, Kaufhausmusik oder Audiologos?“

Zu den Geheimnissen der Hintergrundmusik haben laut Heiko Maus 32 Studien interessante Erkenntnisse zutage gefördert. Instore-Music prägt das Image spürbar mit, liest man. Das schlägt sich nachweisbar in der Verweildauer und im Wohlbefinden nieder. An anderer Stelle berichtet die Website über die faszinierenden Zusammenhänge zwischen Musik und Düften.