Krach ums Feuerwerk

Noch selten wurde so intensiv gegen das Silvesterfeuerwerk protestiert. In den Medien standen sich Werber und Grüne frontal gegenüber.

Die Raketenarsenale sind grösser denn je

Erderwärmung und Klimawandel haben offenbar zunehmend viele Menschen mit Sorge erfüllt. So war vor Ende 2019 in den Medien ein regelrechter Krieg entfacht: Auf der grünen Seite äusserten sich mehr und mehr Proteststimmen gegen die Luftverschmutzung und die CO2-Folgen der Feuerwerker. Der gleiche TV-Sender brachte Minuten vorher die breite Werbung der Raketen-Lieferanten. Lidl ist schon lange im Raketengeschäft.

Derartige Gefechte hat es lange nicht mehr gegeben. Werber lieben diese Situation natürlich nicht, weil ein gegnerisches redaktionelles „Umfeld“ die Werbebotschaft in Zweifel zieht. Ist uns wurst, sagen die Redakteure, und bringen die gegnerischen Stimmen, die über das Silvesterfeuerwerk über dem brandgefährdeten Sidney nur den Kopf schütteln. Die Atmosphäre gefährdet, die Erderwärmung dramatisch, da ist jede Silvesterrakete eine Kriegserklärung – verständlicherweise.