Aus der Kirche hinein in die Welt

Die Botschaft des Walliser Pfarrers Jean-Pierre Brunner

Aus der Kirche hinein in die Welt. Pfarrer Brunner richtet sich an ein weites Publikum. Weil seine Kirche des Corona-Virus wegen keine Menschenmenge aufnehmen darf, wendet er sich mithilfe der Social Media und des Radios an die Gläubigen. Seine Predigten befassen sich natürlich mit der Corona-Krise, aber nicht nur!

Jean-Pierre Brunner ist heute Pfarrer in Naters und im “Safrandorf” Mund im Wallis. Er wurde im März 1970 als fünftes Kind seiner Eltern in Eischoll geboren. Nach der Primarschule besuchte er die OS in Raron, später dann das Kollegium in Brig und St. Maurice. Darauf folgte das Theologiestudium in Fribourg und Rom mit einem Lizentiatsabschluss in Kirchenrecht und Dogmatik. Jean-Pierre Brunner absolvierte darauf ein Praktikum als Diakon in Saas-Grund und Saas-Balen. Am 25. Juni 1995 folgte die Primiz in der Heimatpfarrei Eischoll. Ab September 1995 bis September 2007 war er als Pfarrer in Saas-Grund und Saas-Balen tätig. Seit Oktober 2007 ist er zu 70 Prozent in Grächen angestellt.

Pfarrer Brunner ist begeisterter Jodler. Das erlaubt ihm eine eigene und medial sehr gut geeignete Form, wichtige Botschaften zu verbreiten, die ihm am Herzen liegen. Er weiss, wie er den Weg zu den Menschen finden kann. Er hat ausser dem theologischen Studium auch ein Weiterstudium in Psychologie absolviert.

Seine Predigten erreichen inzwischen eine grosse Zahl Menschen. Nicht alle werden sein “Walliserdytsch” ohne weiteres verstehen, aber seine Botschaft dringt auch so durch. Zur weiteren Verbreitung tragen nicht nur Radiostationen, sondern auch Youtube und andere Möglichkeiten des Internets bei. Im Übrigen leben die Menschen im Kanton Wallis so nahe beisammen, dass man sich gut kennt. Und in der “Ausserschweiz”, wie die Walliser ihr schweizerisches Umfeld gerne nennen, schätzt man den jodelnden Pfarrer schon lange.

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