Ein Buch gegen die leidigen Schlafprobleme

Erst lesen, dann besser schlafen

Schlafprobleme betreffen eine Vielzahl von Menschen, die wohl nur einen Wunsch haben: endlich wieder mal richtig schlafen können! So einfach dieser Wunsch tönt, so komplex sind die Probleme, die ihn behindern. Fabian Dittrich hat mit seinem neuen Handbuch “Schlaf im 21. Jahrhundert” einen wesentlichen Schritt zur Lösung solcher Probleme getan.

Warum Schlaf für die Gesundheit so stark zählt

Zeichnung Ronald Roggen

“Schlaf hat unglaublich viele indirekte Einflüsse auf unsere Gesundheit”, erklärt Dittrich. Und er zählt die Wirkungsfelder einzeln auf: Stimmung, Konzentration, Kreativität, sportliche Leistung, Produktivität, Problemlösungsfähigkeit, Krankheiten, Gewicht. Spätestens wenn in diesem 251 Seiten starken Buch von der “empfohlenen Schlafdauer nach Altersgruppen” die Rede ist, wird man stutzig. Schade ich mit meinem schlechten Schlaf der Gesundheit?

Es fehlt praktisch nichts in diesem Buch, auch die innere Uhr nicht, auch die vielen Störfaktoren nicht. Zu welchem Schlaftyp gehöre ich, wie beeinflussen meine Gewohnheiten die Qualität meines Schlafes und damit meine Gesundheit? Wer schlecht schläft, ist sich dessen meistens bewusst. So wird er dankbar sein für die vielen Hinweise, namentlich die praktischen Tipps.

Ein- und Durchschlafprobleme

Wer es genau wissen will, meldet sich bei einem Schlaflabor an. Dort liefert die Auswertung der Untersuchungen konkrete Kurven und Daten. Daraus lässt sich sehr viel ablesen. Das Buch, das allen Schlechtschläfern zur Lektüre empfohlen sei, lässt sich über wichtige Einzelheiten aus. Dazu gehören die Ein- und Durchschlafprobleme, die Ausprägung der einzelnen Phasen. Oft ist erlebter Stress schuld daran, wenn das Gehirn nicht zur Ruhe findet.

Ein Literaturverzeichnis und Hinweise auf interessante Studien runden das wertvolle Buch ab. Der Titel “Schlaf im 21. Jahrhundert” verrät, dass das Umfeld der sich entwickelnden Zivilisation den Schlaf stark beeinflusst. Man hat früher ganz anders geschlafen, liest man aus dem Buch heraus. Und man könnte bestimmt seine eigene “Schlafbiografie”, mit Hilfe der gewonnenen Einsichten, ein Stück weit wieder ins Lot bringen.

0