Marketing

Mittelalterlicher Markt
Wer braucht was – wer bietet was?

“Marketing ist Mitwirkung.” Dieses Zitat stammt von Chris Heuer, einem Experten des New Media Marketings. Es findet sich im dicken, aber intelligenten Buch von Corina Pahrmann und Katja Kupka über “Social-Media-Marketing” (Heidelberg 2020). Die beiden Autorinnen bekräftigen, dass im Marketing die besten Köpfe diejenigen sind, die sich an den Communitys ihrer Kunden beteiligen. Es sind nicht jene, die möglichst schnell den Abverkauf ihrer Produkte steigern wollen.

Schliesslich seien Unternehmen und Organisationen da, um Menschen bei Bedürfnissen zu helfen. Aggressives Marketing für Waren und Dienstleistungen, so zitieren die beiden Autorinnen weiter, sei überholt.

Vertrauen aufbauen

Weiter liest man im erwähnten Buch: “Vertrauen ist nicht durch Geld zu erwerben. Das sollten Sie bedenken, wenn Sie bei sich oder Ihren Konkurrenten inflationär eingesetzte Gewinnspiele und Rabattaktionen beobachten. Zentrales Ziel erfolgreichen Marketings in Social Media sollt sein, vertrauensvolle und nachhaltige Beziehungen aufzubauen.”

Und: “Mitwirkung erfordert einen kontinuierlichen zwischenmenschlichen Dialog. Zwingen Sie dabei der Community Ihre Botschaft nicht auf.”

Definition

“Der Grundgedanke des Marketings”, schreibt Manfred Kirchgeorg in Gablers Wirtschaftslexikon, “ist die konsequente Ausrichtung des gesamten Unternehmens an den Bedürfnissen des Marktes. Heutzutage ist es unumstritten, dass auf wettbewerbsintensiven Märkten die Bedürfnisse der Nachfrager im Zentrum der Unternehmensführung stehen müssen.

Marketing stellt somit eine unternehmerische Denkhaltung dar. Darüber hinaus ist Marketing eine unternehmerische Aufgabe, zu deren wichtigsten Herausforderungen das Erkennen von Marktveränderungen und Bedürfnisverschiebungen gehört, um rechtzeitig Wettbewerbsvorteile aufzubauen.”

Von der Theorie her sehr gut unterlegt ist Erwin Lammenetts Buch “Praxiswissen Online-Marketing”.

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